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haus h Frontansicht
Radeberger Straße 25 Frontansicht
German


 

springhouse 2013 teilt sich in seiner dritten Ausgabe auf zwei Häuser, die in direkter Nachbarschaft zueinander auf bürgerliches Leben in Dresden verweisen und ein Spannungsverhältnis aufbauen.

Beide Häuser befinden sich in der Radeberger Vorstadt. Das Gebiet war Mitte des 19. Jahrhunderts noch weitgehend unbebaut.

1764 wurde hier ein Kurbad unter Nutzung der Prießnitz angelegt. 1790 ließ Graf Marcolini das heute Waldschlößchen genannte Landhaus errichten. 1836 wurde die erste Dresdner Großbrauerei unter der Bezeichnung "Societätsbrauerei Waldschlößchen" gegründet.

Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann eine nennenswerte Besiedlung des östlichen Teils der Neustadt. Nach 1860 begann die Bebauung des Areals an der Radeberger Straße mit prachtvollen Villen. Es war Wohnquartier einer Vielzahl preußischer Beamter und Militärs, daher auch der oft synonym verwendete Name "Preußisches Viertel".

Von die Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg blieb das Villenviertel aufgrund der Randlage größtenteils verschont.